Aktuelles

Eine Windmühle für den Schulhof

„Wie werden eigentlich Steine hergestellt?“ Diese Frage wollten die Betreuungskräfte der Pestalozzischule nicht einfach mit ein oder zwei Sätzen beantworten. Stattdessen sollten die Kinder selbst erfahren, dass die Herstellung von Steinen eigentlich gar nicht so schwer ist. Über einige Wochen und Monate stellten die Kinder 98 große und 86 kleine Steine aus Sand, Zement und Wasser her. Nachdem die richtige Mischung ermittelt wurde – eine matschige Angelegenheit – mussten die Steine geformt werden und schließlich trocknen. An Stationen wurden die Grundmasse gemischt, gegossen, herausgelöst und schließlich mit Pinsel und Spachtel nachgeformt. Viele der Kinder, die die Nachmittagsbetreuung besuchen, waren mit Feuereifer an diesem großen Projekt beteiligt. Der Ursprungsplan war es, aus den Steinen einen kleinen Turm zu bauen. Bis Herr Hofmann vom Team der Betreuung auf die Idee kam eine Windmühle mit integriertem Insektenhotel zu konstruieren. „So hat das Ganze noch einen Sinn für die Umwelt“, erklärte er. Außerdem konnten die Kinder auf diesem Weg eine ganze Bandbreite an handwerklichen Berufen kennenlernen, wie beispielsweise den des Zimmermanns, des Betonierers, den des Maurers und natürlich auch den des Dachdeckers. Nach und nach entstand unter den Händen der Kinder eine Windmühle, die am Ende sogar ein Holzdach und Holzflügel erhielt. „Man war sich nicht immer einig“, erinnern sich Herr Hofmann und Frau Lindner lächelnd, „aber das ist ja auch bei den Erwachsenen so“. Für alle Probleme fand sich schließlich eine Lösung und die Kinder hätten in allen Phasen des Projektes Hände und Kopf mit im Spiel gehabt. Durch die gemeinsame Arbeit und viele Überlegungen ist ein einzigartiges Insektenhotel entstanden, das hoffentlich bald als Zufluchtsort oder sogar Brutstätte dienen wird.

 


Fit durch Seilspringen


Viele Kinder verbringen große Teile ihrer Freizeit am Computer oder vor dem Fernseher. Die Folge davon ist, dass weltweit bereits jedes fünfte als Schulkind übergewichtig gilt.

Um spielerisch und motivierend den Spaß an Bewegung zu wecken, hat die deutsche Herzstiftung das Projekt „Skipping Hearts“ (www.skippinghearts.de) ins Leben gerufen. Denn wer schon im Kindesalter einen gesunden Lebensstil pflegt, verringert das Risiko im Alter am Herzen zu erkranken.  Seilspringen oder auch Ropeskipping kann also die Gesundheit fördern.

Am 15. Oktober nahmen ca. 30 Kinder der dritten Klassen der Pestalozzischule an einem zweistündigen und kostenfreien Basiskurs zum Thema „Ropeskipping“ teil. Unter Anleitung wurden neue Sprungvariationen vermittelt, die alleine, zu zweit oder in der Gruppe durchgeführt werden konnten. Mit viel Freude beteiligten sich die Kinder an diesem Workshop und zeigten ihr Können am Ende in einer kurzen Präsentation den Klassenkammeraden/-innen, Eltern bzw. Großeltern. Im Anschluss daran durften alle Zuschauer ebenfalls das Seilspringen ausprobieren und neue Erfahrungen sammeln. Die sportliche Form des Seilspringens eignet sich zur Schulung und Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination. Die Partnersprünge regen zur Teamarbeit an und die Erfolgserlebnisse motivieren die Kinder und erhöhten die Freude an der Bewegung.

Damit auch weiterhin fleißig geübt werden kann, stellt die Deutsche Herzstiftung der Schule ein Materialpaket mit verschiedenen Springseilen zur Verfügung.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Frau Pölzing und der Deutschen Herzstiftung für die Unterstützung und den sehr gelungenen Workshop bedanken.

Logo: Deutsche Herzstiftung

 


Besuch bei sanften Vierbeinern

Die vierten Klassen haben sich bis zu den Herbstferien mit dem Thema "Lama und Alpaka" beschäftigt. Über die Herkunft, die Merkmale, die Nutzung und die Pflege der sanften Vierbeiner informierten sich die Kinder. Auf dieser Grundlage wurden Vorträge ausgearbeitet und Plakate erstellt.

Den Abschluss der Unterrichtseinheit stellte dann ein Besuch der Lamaweide in Freiendiez dar. Dort trafen die Kinder auf die Lamas Eddi, Pedro und Lennard sowie Alpaka Merlin. Es wurde gestreichelt, gestriegelt, gefüttert und geführt. Auch konnten die Kinder sich den Stall ansehen und beim Ausmisten helfen.  Eine Begegnung, die die SchülerInnen gerne so schnell wie möglich wiederholen würden.


Schuljahr 2018/19

Die vierten Klassen verabschieden sich

Am letzten Schultag vor den Sommerferien verabschiedeten sich die vierten Klassen von der Pestalozzischule. Neben einstudierten Tänzen und Liedern stellte ein selbst gedrehtes Video einen der Höhepunkte der Feier auf dem Schulhof dar. Neben allen Klassen und Lehrer/innen waren viele Eltern, Geschwister und Angehörigen der Viertklässler gekommen, um sie bei diesem wichtigen Schritt auf dem Weg in die weiterführenden Schulen zu begleiten.

Bernd Holzhäuser hatte die Kinder beim Videodreh mit Material, Ideen und jeder Menge Zeit untersützt.


Sieger/innen des europäischen Schulwettbewerbes

Einige dritte und vierte Klassen haben am 66. Europäischen Schulwettbewerb teilgenommen. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Kindern Europa und damit den europäischen Gedanken näher zu bringen. Unter dem Titel "Yourope - es geht um dich!" konnten die Kinder sich zu verschiedenen Themenschwerpunkten rund um die Themen Europa, Gemeinschaft und Zusammenleben kreative Umsetzungsmöglichkeiten einfallen lassen.

In ihren Bildern beschäftigen sich die Pestalozzischüler/-innen vor allem mit den Kinderrechten. Mehrere Kinder gewannen den Wettbewerb auf der Kreisebene und wurden dafür in Bad Ems im Rahmen einer Siegerehrung mit einer Urkunde und einem Sachpreis ausgezeichnet. Auch eine Erst- und Zweitplatzierung auf Landesebene errangen die eingereichten Kunstwerke. Dies wurde zusätzlich auf einer Tagesveranstaltung in Germersheim gewürdigt.  (Juni 2019)



Gegen alles ist ein Kraut gewachsen

Die AOK Rheinland-Pfalz bietet verschiedene Unterrichtseinheiten zu den Themen Ernährung und Bewegung an Grundschulen an. Im Rahmen dieses Programms  konnten die 3. Klassen der Pestalozzischule den "Kräutergarten am Nonnenpfad" in Fachingen besuchen. Monika Schneider führte die Kinder durch ihren liebevoll angelegten Kräutergarten und berichtete über die heilende Wirkung der verschiedensten Pflanzen. Anschließend durften die Kinder mit den Kräutern kochen. In Begleitung von AOK-Ernährungsfachkraft Eva Braunisch wurden in Haus und Garten von Monika Schneider Kräuterquark, Pesto, Bärlauchbutter, Fruchtjoghurt und Konfekt zubereitet. Das Schnippeln, Abmessen, Rühren und Rollen bereitete den Kindern jede Menge Spaß. Klar, dass die eigenen Erzeugnisse dann besonders gut schmeckten. Zu selbstgebackenem Brot und Pellkartoffeln wurde gekostet und geschlemmt. Auch wenn der Geschmack der frischen Kräuter oft neu für die Kinder war, genossen sie das Mahl unter freiem Himmel. Zum Abschluss des gemeinsamen Vormittages las Monika Schneider dann noch ein Märchen über Kräuter vor.  (Mai 2019)


Yoga in der Grundschule

Im Rahmen eines Bewegungsprogrammes für Grundschulen, das von der AOK angeboten wird, erfuhren die Kinder der 4. Klassen, wie beispielsweise auch Yoga-Übungen den Rücken stärken können. Frau Lucas von der AOK traf sich einzeln mit den Klassen in der Turnhalle am Wirt. Mit jeder Menge Engagement waren die Kinder dabei. Nach dem Aufbauen ging es mit einer Aufwärmphase los, die auf die späteren Übungen vorbereitete. Frau Lucas betonte, wie wichtig es ist, den Rücken schon früh zu schulen, um sich vor späteren Schäden zu schützen. Daneben sollte man insbesondere auf richtiges Heben und Bücken achten. Eine Botschaft, die sie den Kindern auf spielerische Weise vermittelte. (Mai 2019)


Känguru-Wettbewerb 2019


Auch in diesem Jahr haben Kinder der dritten und vierten Jahrgangsstufe freiwillig am Känguru-Wettbewerb teilgenommen.  Und das durchaus erfolgreich. 

Der Wettbewerb wird durch den gemeinnützigen Verein Mathematik Känguruwettbewerb e.V. mit Sitz an der Humboldt-Universität in Berlin  vorbereitet und ausgewertet. Die Durchführung erfolgt dann in den einzelnen Klassen.

11.700 deutsche Schulen haben insgesamt teilgenommen. Der Wettbewerb richtet sich an Schüler in den Klassenstufen 3 bis 13.  In Klasse 3 und 4 müssen 24 Knobelaufgaben in drei Schwierigkeitsstufen bearbeitet werden.  Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde und einen kleinen Sachpreis. Außerdem konnten bei Erreichen bestimmter Punktzahle weitere Sachpreise, wie Experimentierkästen, Bücher, Puzzes oder Quizbücher gewonnen werden.

Die Kinder der Pestalozzischule hatten jede Menge Spaß beim Lösen der Knobelaufgaben. (April 2019)


Wasser marsch!

„Wasser Marsch“ hieß es für die 4. Klassen der Pestalozzischule . Die knapp 70 Schüler durften die Feuerwache in Diez besuchen und dabei einiges ausprobieren. Sie lernten verschiedene Knoten kennen und „löschten“ mit der Kübelspritze einen imaginären Brand. Auch bekamen sie das Drehleiterfahrzeug und Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug erklärt. Um sich ansatzweise vorstellen zu können, wie es ist, sich einem brennenden Raum zu bewegen, zogen sie verdunkelte Brillen auf. Die Kinder hatten sichtlich Spaß an diesem Feuerwehr-Erlebnistag und nahmen viel Wissen mit, denn sie  wurden auch schon vorher in der Schule von der Feuerwehr besucht. Hier wurden die theoretischen Hintergründe vermittelt, die im Unterricht vertieft wurden. Im Juni werden die Schüler das Theaterstück „Marko und das Feuer“ sehen. Schön wäre es, wenn das ein oder andere Kind nun selbst "Feuer gefangen hat" und den Weg zur Feuerwehr findet. (April 2019)

 



Rund ums Wasser

Die Kinder der 3. Klassenstufe erfuhren in einer Unterrichtseinheit vieles zum Thema Wasser. Dazu machten sie Versuche rund um die Aggregatzustände und kamen so auf den Wasserkreislauf zu sprechen. Wichtige Fragen waren außerdem: Wo kommt unser Trinkwasser her? Wie sollten wir mit Wasser umgehen? Und: Was passiert mit dem schmutzigen Wasser?

Die Mitarbeiter der VG Diez öffneten für die Pestalozzischule die Türen rund um die Wasserversorgung. So führte ein Unterrichtsgang die Kinder zum Hochbrunnen im Feld oberhalb der Schule. Dort waren sie beeindruckt von der Größe der Wasserbecken, die die Stadt und einige Gemeinden im Umland versorgen. Auch durfte das Wasser sozusagen "frisch von der Quelle" gekostet werden.

Ein weiterer Ausflug führte die Klassen in das Klärwerk Diez. Dort konnten die Kinder erfahren welche Stationen das Wasser durchlaufen muss, bis es wieder klar wird. "Und warum blubbert es eigentlich in den Becken? " Mit einem Blick von oben konnten sie sich von der Arbeit der Bakterien überzeugen, die zur Wasserreinigung eingesetzt werden und die natürlich auch Luft zum Leben benötigen. Diese Luft wird in die Becken gepumpt und darum blubbert es eben auch mal. (März 2019)